Entstehung und Entwicklung der Siedlung

Kurz vor dem Ersten Weltkrieg entstanden Zeche und Siedlung, 1910 begannen die Abteufarbeiten für die Doppelschachtanlage der "Gewerkschaft Vereinigte Welheim". Schacht 1 nahm 1914 die Kohlförderung auf, Schacht 2 diente als Wetterschacht. Die Belegschaft betrug 1915 schon über 1500 Mann, die Fördermenge betrug zu dieser Zeit eine halbe Millionen Tonnen Steinkohle.

 

 

Bedingt durch die hohe Anzahl von erforderlichen Arbeitskräften entstand in zwei Bauabschnitten die Bergarbeitersiedlung. Von 1913 bis 1918 wurden zwei Drittel der Siedlung errichtet, die Fertigstellung erfolgte von 1920 bis 1923.
 

 

Neben der Bergarbeitersiedlung Welheim entstand im Norden getrennt durch die Zechenbahn die Beamtenkolonie. Die Wohnungen besaßen eine wesentlich bessere Ausstattung und größere Grün- und Gartenflächen.

 

 

Der städtebauliche Charakter der Siedlung Welheim ist im Gegensatz zu vielen anderen Siedlungen bis heute noch weitgehendst erhalten. Die aufgelockerte Bauweise mit ihrem großzügigen Grün und umfangreichen Baumbestand prägen das Erscheinungsbild.